{"type":"rich","html":"<div style=\"width: 640; height: 426; font-family: sans-serif,arial,freesans;\" ><div id=\"shared_container_597886040\" class=\"shared_container\"> <div id=\"shared_header_597886040\" class=\"shared_header\"><a href=\"https:\/\/mathias-grassow.de\/channel\/mathias-grassow\" ><img src=\"https:\/\/mathias-grassow.de\/photo\/profile\/s\/3\" alt=\"Mathias Grassow\" height=\"32\" width=\"32\" loading=\"lazy\" \/><\/a><span><a href=\"https:\/\/mathias-grassow.de\/channel\/mathias-grassow\" ><bdi>Mathias Grassow<\/bdi><\/a> wrote the following <a href=\"https:\/\/mathias-grassow.de\/articles\/mathias-grassow\/5cd0cb12-04ed-4b68-8b21-2f399a4710c2\" >article<\/a> <span class=\"autotime\" title=\"2019-06-09T19:46:23+02:00\" >Sun, 09 Jun 2019 19:46:23 +0200<\/span><\/span><\/div><div id=\"reshared-content-597886040\" class=\"reshared-content\"><strong>Album Review: Mercurius (feat. Klaus Wiese) \/ Bliss<\/strong><br \/><span class=\"bookmark-identifier\">#^<\/span><a class=\"bookmark\" href=\"https:\/\/mathiasgrassow.bandcamp.com\/album\/1999-mercurius\"  target=\"_blank\"  rel=\"nofollow noopener\" >https:\/\/mathiasgrassow.bandcamp.com\/album\/1999-mercurius<\/a><br \/><br \/><img style=\"max-width: 100%;\" src=\"https:\/\/f4.bcbits.com\/img\/a3641951672_2.jpg\" alt=\"Image\/photo\" loading=\"eager\" \/><br \/><br \/>Es ist mittlerweile ein Ding der Unm\u00f6glichkeit, bei den Ver\u00f6ffentlichungen des Drone-Sounds Meisters auf dem Laufenden zu bleiben Mit &quot;Mercurius&quot; und &quot;Bliss&quot;, seinen neuesten Werken, die, wie die anderen auch einen gewissen Reifegrad brauchten und in mehreren Jahren entstanden, d\u00fcrfte MATHIAS GRASSOW mit Sicherheit die magische Zahl von drei\u00dfig offiziellen Releases weit \u00fcberschritten haben. Da der Gro\u00dfteil seiner Alben in limitierten Auflagen erschien, ist es auch schwierig, an den kompletten Backkatalog des in einem Atemzug mit Robert Rich, Steve Roach und Vidna Obmana genannten K\u00fcnstlers zu kommen. Der &quot;Mercurius&quot; sendet seine Sounds in die unendlichen Weiten des Alls. Hier ist Zeit relativ und die mu\u00df man sich bei diesem ausschlie\u00dflich auf Domes basierendem Werk auch nehmen. Zusammen mit Klaus Wiese (ex-Popol Vuh) an den Tibetanischen Klangschalen, mit welchem MATHIAS GRASSOW Ende der 80er den Meilenstein der rituellen Musik &quot;el Hadra&quot; einspielte, strahlt der &quot;Mercurius&quot; eine stetige Ruhe aus, eine Ruhe, die sich auch auf den H\u00f6rer \u00fcbertr\u00e4gt und welche sich mit dem \u00fcberaus hektischen Alltag, der die Zeit, in welcher wir leben, pr\u00e4gt, nicht vertr\u00e4gt. Darum sind Werke wie &quot;Mercurius&quot; auch unverzichtbar f\u00fcr das seelische Gleichgewicht. <br \/><br \/><span class=\"bookmark-identifier\">#^<\/span><a class=\"bookmark\" href=\"https:\/\/mathiasgrassow.bandcamp.com\/album\/2001-bliss\"  target=\"_blank\"  rel=\"nofollow noopener\" >https:\/\/mathiasgrassow.bandcamp.com\/album\/2001-bliss<\/a><br \/><img style=\"max-width: 100%;\" src=\"https:\/\/f4.bcbits.com\/img\/a3779548893_2.jpg\" alt=\"Image\/photo\" loading=\"eager\" \/><br \/>&quot;Bliss&quot; bricht dagegen schon etwas aus diesem Kontext \u00fcberirdischer Ruhe aus, obwohl auch dieses Werk typisch f\u00fcr GRASSOW ist. Die hier enthaltenen vier Tracks, von denen &quot;Bliss&quot; mit knapp vierzig Minuten den Hauptteil dieses Konzepts beansprucht, sind dezent rhythmisch strukturiert. Die Ruhe wird dahingegen unterbrochen, als wenn man in einen windstillen See kleine Steinchen wirft. Die daraus resultierenden Kreiswellen sowie deren Brechung stellen die einzigen Bewegungen in diesem Universum dar. Diese lmpulse st\u00f6ren keineswegs die hier erzeugte Harmonie und helfen nur den Trance\u00bbCharakter dieses Werkes zu verst\u00e4rken. MATHIAS GRASSOW besitzt mit Sicherheit eine Sonderstellung. Rituelle Musik? New Age? Dark Ambient? Eher sind seine Sounds dazu geeignet, viel noch im verborgenen Liegendes zu entdecken. MATHIAS GRASSOW liefert nicht die L\u00f6sung, er ist nur Katalysator. Und wer schon einmal mit diesen Soundscapes auf gro\u00dfer Reise war, wei\u00df, was gemeint ist. So klingt die Unendlichkeit.<br \/><br \/>(ca) 01\u20142001<\/div><\/div><\/div>","width":640,"height":426}